Instrumente

Die Kalimbula ist eine Kalimba, die sich sehr stark an der Idee der afrikanischen „Mbira“ orientiert und diese mit den Wûnschen und Klanggewohnheiten der westlich-nördlichen Musikwelt verbindet.
Derzeit bietet Hands on Drums eine afrikanische Stimmung in A Dur Sextatonik (B-C#5-C#4-A4-A3-F#4-E4-E5-G#4) der Kalimbula an- mit den Klangzungen der Firma “HOKEMA”. Die Stimmung stammt von Micha Schwarz – Hands on Drums Endorser.
Die afrikanische Mbira (Zimbabwe) besteht in der Regel aus einem Klangholz, auf dem unterschiedlich groß geformte Metallstäbe als Klangzungen montiert sind.

Um den Klang zu verstärken, wird bei einigen Mbira ein Kürbis / Kalebasse (“Deze”) genutzt. Mit einem Klemmstock wird das Klangholz mit den Metallstäben dann in diese Art Halbkugel geklemmt. Am äußeren Rand sind traditionell meist Metallscheiben angebracht, die beim Anschlagen der Metallzungen laut rasseln. Das war die Idee zur Vorlage zum Bau der Kalimbula. Denn die Kalimbula greift diese Bauweise mit der Halbkugel aus Keramik auf, der Klemmstock findet sich als sehr dünnes Holzbrett wieder und das Klangholz ist innen, unterhalb der „Klangholzdecke“ befestigt.  Die Stimmung der Kalimbula orientiert sich an der Mbira Nyunga Nyunga, die einen Holzrahmen als Resonanzkörper hat. Diese Mbira hat 15 Zungen, drei dieser Zungen sind gleich gestimmt wie drei andere Zungen dieses Instrumentes, es gibt also 12 unterschiedliche Töne. Der Kalimbula fehlen nur drei Töne der Mbira Nyunga Nyunga. Auf der Kalimbula lassen sich alle traditionellen Stücke für die Mbira Nyunga Nyunga spielen, mit der Einschränkung, dass der Kalimbula eben die drei hohen Töne der Mbira Nyunga Nyunga fehlen.

Oben auf befinden sich die Klangzungen. Links und rechts befinden sich zwei Löcher in der Keramik, mit denen die durch das Anschlagen der Zungen entstandene Luftschwingungen modelliert werden können. Das untere größere Bodenloch dient nicht nur zum besseren Stand, sondern ermöglicht den längeren Schwingungen der tiefen Töne eine zusätzliche Modulation. Optional werden zwei Arten der Tonabnahme angeboten: ein dynamisches und ein statisches (Piezo) Mikrofon.

Das dynamische Mikrofon dient vor allem der Abnahme aller Schwingungen der Luft und deren Modulation durch die vorhandenen Löcher. Das statische Mikrofon (Piezo) dient vorwiegend zur Abnahme der Schwingungen des Korpus und auf direkte Weise, die der Metallzungen. Beide zusammen schaffen eine Klangabnahme, die der Klangwahrnehmung ganz ohne Verstärkung sehr nahe kommen kann. Hands on Drums empfiehlt um 90° abgewinkelte Klinkenstecker zu nutzen, damit sich der Schwerpunkt der Kalimbula nicht negativ verlagert und somit das Spielen des Instruments beeinträchtigt.

Mit dem optional angebotenem Standring aus gedrehtem Polyhanfseil werden die Klänge der Kalimbula noch erweitert:
Stellt man die Kalimbula in diesen Ring, ist sie nicht nur bestmöglich vor dem Umfallen und Stûrzen geschûtzt, sondern man erhält einen noch wärmeren Klang der Zungen; das Modellieren der Töne an den seitlichen Löchern wird deutlich und ausgeglichen. Durch die Bauweise des Ringes werden die Schwingungen der Luft nicht „eingeschlossen“ und können sich frei entfalten.

Optionales Zubehör:
– statisches Mikrofon (Piezo)
– dynamisches Mikrofon
– Standring aus Polyhanfseil
– 6,3mm Klinkenstecker mit 6,3mm Winkel-Klinkenstecker, Kabellänge: 100-500cm
– bald erhältlich: Hardcase fûr Kalimbula mit aufgesetzter Kabeltasche

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